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Mirabelle

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Mirabelle
Mirabelle (P. domestica subsp. syriaca)
Mirabelle (P. domestica subsp. syriaca)
Systematik
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Gattung: Prunus
Art: Pflaume
Unterart: Mirabelle
Wissenschaftlicher Name
Prunus domestica subsp. syriaca
L.

Die Mirabelle, auch als gelbe Zwetschge (österr. Kriecherl) bezeichnet (Prunus domestica ssp. syriaca) ist eine Unterart der Pflaume.

Die Mirabelle hat meist orange-gelbe bis rötlich-gelbe, kugelige Früchte von 3 bis 5 cm Durchmesser. Die vergleichsweise kleinen, aromatischen Früchte haben einen relativ runden Kern, der sich meist gut vom Fruchtfleisch löst. Die Früchte reifen je nach Klima in Mitteleuropa von Juli bis September. Die Bäume stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden, steinig und trocken ist besser als tonig und feucht, vorzugsweise sollte der Standort aber recht warm und geschützt sein. Sie werden bis 5 Meter hoch, die Krone wirkt buschig und oft etwas wirr.

Bekannte Sorten sind die Mirabelle von Nancy und die Mirabelle aus Metz.


Die Heimat der Mirabellen ist vermutlich Kleinasien, heute ist die größte Anbauregion Lothringen. Der größte Frischmarkt für Mirabellen aus Deutschland sind die VOG (Vereinigte Großmärkte für Obst + Gemüse Rheinhessen) in Ingelheim (Rheinhessen), wo im langjährigen Durchschnitt etwa 18.000 dt Mirabellen pro Saison angeliefert werden.

Die Bäume sind zur Erntezeit so voll mit Früchten, dass das Gelb der Früchte das Grün der Blätter überwiegt. Geerntet wird durch Schütteln am Stamm, die Früchte werden in einem aufgespannten Netz aufgefangen. Der größte Teil der Ernte wird zu Mirabellenbrand bzw. -likör verarbeitet. Marmelade, Saft, Kuchen sind weitere Produkte aus Mirabellen.

Weblinks

Commons: – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Dieser Artikel basiert in großen Teilen auf dem gleichnamigen Artikel Mirabelle aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Er wurde/wird hier in Hortipedia weiterentwickelt. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.
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