28.02.2011

Ich bastel mir ein Kamera-Farbprofil :)

Schon als ich meinen ersten Drucker hatte, wollte ich, dass die Farben, die da raus kamen, dem ähnlicher waren, was ich vorher gesehen habe. Klar, was ich jetzt gemacht habe, ist keine Profi-Lösung, aber für meinen ambionierten Hobby-Fotografen-Bereich absolut in Ordnung. *strahl*

Im Webshop von DOCMA hab ich eine Farbcheckkarte für etwas mehr als 30 € entdeckt – bezahlbar.
Also, noch schnell das Wetter gecheckt, noch mal bei Lee Varis nachgeschlagen, und mit Vorfreude auf Samstag gewartet.

1.) Foto der Farbkarte bei wolkenfreiem, blauen Himmel im Schatten hinterm Haus (Open Shade)

 

 

 

 

 

 

 

 

2.) Foto der Farbkarte bei Glühlampenlicht im Keller
FarbcheckGlühlampe

 

 

 

 

 

 

 

 

Von beiden Belichtungsreihen, damit man das beste Bild auswählen kann. Das beste Bild ist das, bei dem nach einem Weißabgleich der Grau etwa 121 entspricht und Weiß die 245 nicht überschreitet. Abspeichern der Bilder als DNG und ab damit in den DNG Profiler von Adobe. Der erklärt sich eigentlich fast von selbst. Man legt einfach für jedes Bild ein Farbchart mit der entsprechenden Farbtemperatur an, und der Profile Editor berechnet den Rest. Damit kann man ganz einfach ein Kameraprofil exportieren, das man dann als Standard in Camera Raw einrichten kann. *freu*

Jetzt muss beim Fotografieren nur noch der Weißabgleich zur Lichtsituation passen. Auf der CD zu der Farbkarte war netterweise auch eine Excel-Tabelle, mit der man berechnen kann, welches Druckerprofil einem die passendsten Farben ausspuckt. Klappt prima :)

Die genaue Anleitung findet Ihr in diesem Buch von Lee Varis, das ich jedem wärmsten ans Herz legen kann:
Skin: The Complete Guide to Digitally Lighting, Photographing, and Retouching Faces and Bodies

Hinterlasse einen Kommentar

Dein Kommentar:

Kategorien