Danke ans WOG!

WOG Award Bronze

Der kam bei mir für das Bild „Abschied“ reingeflattert. Siehe unten zur „Ironie des Schicksals“.
Und ich fand, wo schon das Bild hier steht, gehört der Award auch hier hin.

Ein herzliches Danke an alle WOG-Mitglieder für die Stimmen 🙂

Traumfrau versus Traumpaar

Kleiner Rückblick zu meinen Eindrücken der Innenstadtfete…
Mir ist mal wieder ein Fall untergekommen, bei dem die Beziehung zu der einen Frau durch das Auftauchen einer anderen aufs Spiel gesetzt wurde. Ich frage mich langsam, warum so viele Männer – sorry, wegen der Verallgemeinerung, aber mir fallen auf Anhieb 4-5 ähnliche Geschichten bei Männern, aber nicht eine einzige bei Frauen ein – nach dem Motto „Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ leben.
Beim extremsten Fall, den ich kenne, wurde der Spatz letztes Jahr geheiratet, obwohl der gesamte engere Freundeskreis weiß, dass das nicht die Traumfrau für den Herren war. Und sie wahrscheinlich auch nicht mehr die Traumfrau werden wird…
Ich begreife nicht so ganz, wie man sich 1. für etwas entscheiden kann, wo man mehr mit dem Verstand als mit dem Herzen hinter steht und ernsthaft glauben kann, man wird damit glücklich, wenn man sich das lange genug einredet – Glück ist eine Sache des Herzens, schließlich „fühlt“ man das Glück. Und wie man 2. sich nicht die Zeit nimmt, um über das hinwegzukommen, was man nicht haben konnte – meist die alte Geschichte – , um die alte Sache neutral betrachten zu können und sich dann mit echter Leidenschaft in die neue Beziehung stürzen zu können.

„Sieh dir mit unvoreingenomm’nem Auge andere Schöne an,
und eine Krähe wird aus deinem Schwan!“

Um mal Shakespeare zu zitieren… 😉 Was aber, wenn der Schwan immer der Schwan bleibt?
Kann man so ein Problem damit haben, alleine zu sein, dass man es vorzieht, inneren Müll anzuhäufen, der jeder Zeit umkippen kann? Ich glaube, ich werd das nie verstehen…

Wirbelsturm im Kopf

Das war ein Tag… Einer der Tage, an dem man an alles denkt und an nichts so richtig… Wie ein Wirbelsturm im Kopf.

Heute morgen schon den Mietvertrag verlängert und den Besichtigungs- und Räumungstermin ausgemacht. Und plötzlich ist der ganze Mist wieder da – wie beim Einzug – Telefon abmelden, Bewag kündigen, etc.
Ach neeee… 🙁

Naja, Anfang des Jahres hab ich noch groß erzählt, dass ich den Vertrag frühzeitig kündigen werde – da sieht man mal, wie man sich irren kann… 😀

Dann in die FH und die Diplomarbeit vom Copy Shop abgeholt… Irgendwie merkt man da erst so wirklich, dass das alles jetzt dem Ende entgegen geht. Die ersten sind schon fertige Diplom-Augenoptiker und strahlen einem nach der Prüfung erleichtert entgegen…
Das fühlt sich alles noch etwas sehr merkwürdig an…

Und mein aktueller Lieblingssong ist Durch die Nacht“ von Silbermond.
Wer den nicht kennt – anhören! Pflichtprogramm!
Wunderwunderwunderschöner Text. Ich liebe so etwas, das klingt, als wäre es von der Seele geschrieben.
Und ich danke dem Engel, der mir den Tipp gegeben hat…

Ironie des Schicksals

Es war einmal ein Mädchen, das sich in einen Mann verliebte, der mit seiner Vergangenheit nicht abgeschlossen hatte. So sehr sie sich auch mühte, es gab einfach kein Durchkommen zu ihm. Also, gab sie auf und schrieb ihm einen langen Brief, in dem sie unter anderem von ihrer Angst sprach, dass sie eines Tages feststellen könnte, dass er eine andere hätte und dass es einfach nur daran gelegen hätte, dass sie nicht die richtige gewesen ist.
Um das nicht miterleben zu müssen, würde sie gehen.

 Abschied

Der Kontakt zerlief sich, und er las den Brief nie vollständig – aus Angst, dass darin stehen könnte, dass er ihr wehgetan hatte. Denn das war seine größte Sorge.
Und einige Wochen später rief er sie an, um ihr zu sagen, dass er jetzt eine andere hatte…

„Isn’t it ironic? A little too ironic…?“

Darum mein Appell an alle Männer dieser Welt: lest was die Frauen Euch schreiben! Hört zu, wenn sie Euch etwas mitteilen wollen! Besonders in solchen Situationen…

Viele Tränen hätten nie vergossen werden müssen, wenn man ernst genommen hätte, dass jemand etwas zu sagen hatte…

An dieser Stelle der Geschichte entstand das Bild „Abschied“, das sicher einige von Euch aus dem WOG kennen:

Berlin, Berlin…

Nachts halb drei, ich sitze an der Frankfurter Allee und warte auf den Nachtbus…
Auf der anderen Straßenseite ein Pärchen – sie wirkt blondiert auf schlimmsten Niveau, er hat den passenden Bierbauch und die passende Pulle dabei – schwankt fröhlich auf das Schild zu und beschließt, dass zehn Minuten Wartezeit zu viel sind… Berliner sind verwöhnt. 😉 In der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, wären wir froh gewesen, wenn es überhaupt nachts einen Bus gegeben hätte…

Dann kommt der Bus, ich steige ein. Alles voll – ich liebe Berlin! Mitten in der Woche um Viertel vor drei auf einen Donnerstag…
Als erstes schallt mir ein „Ey, Alter, ich sag’s dir, echt wahr, Alter…“ entgegen. Hat irgendjemand behauptet, auch nur eine einzige Person in Berlin würde berlinern?! Inzwischen ist anscheinend eher „Erkan und Stefan – Slang“ angesagt…
Kaum sind die Jungs draußen – und damit ihre Gespräche über ihre Kumpels „ist das nicht der, der Sabine geknallt hat?!“, die ihre Mitfahrer grinsend haben aus dem Fenster gucken lassen – geduldeter Voyeurismus 😀 – steigen Kanadier ein, und es gibt gar kein Deutsch mehr. Auch schön, deutlich gepflegter. Und ich freue mich mal wieder, wie multikulturell diese Stadt ist.

Die Fahrt geht vorbei am Dom, am alten Museum, Unter den Linden, und wie immer schmelze ich dahin und weiß wieder ganz genau, warum ich hier wohne…

Steige am Potsdamer Platz aus, werfe einen Blick auf meine geliebten neonbeleuchteten Hochhäuser, laufe über den Gummi-Fussboden an den Wippen und freue mich, dass ich hier bin..

DANKE

Es gibt Zeiten, da wird einem besonders deutlich, wie wichtig Freunde sind…

Ich möchte meinen Berliner Freunden danken. Ganz besonders meinen Mädels – Ihr seid einfach der Wahnsinn, und Eure Fürsorge und Euer Engagement rühren mich immer wieder zu Tränen – als auch allen anderen, die ich erst seit kurzem kenne…

Meinen Freunde in NRW… Ich find’s wundervoll, dass ich immer ankommen kann, egal wie lange man sich zwischendurch nicht gehört hat. Und ich weiß, ich bekomme keine Vorwürfe, sondern man versteht sich, als wäre man nie weg gewesen. Das Wissen, dass Ihr immer da seid, hält einen aufrecht…

Und noch ein Danke an meine 3d-Community! Hierbei ganz besonders an Carola, Stephan, Angelika und meine Lieblingsösterreicherin Andrea. Menschen, die mich noch nie – Ausnahme Stephan 😉 – gesehen haben, und trotzdem für meine privaten Sorgen da sind. Ich freue mich, dass es Euch gibt!

Und zu guter Letzt ein Danke an meine Familie, wo ich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen kann und immer ein offenes Ohr finde!

Danke Leute, Ihr macht mein Leben lebenswert!