Blut spenden

Ich war heute Blut spenden – zum zehnten Mal.

Und was passiert? Ich bekomme eine „Ehrenurkunde“ für meine Hilfsbereitschaft in die Hand gedrückt und als Bonus obendrein ein Miniradio mit Kopfhörern. Dabei hab ich doch gar nichts dolles vollbracht.

Ich muss echt schmunzeln. Ich fand es schon erstaunlich, dass ich im Herzzentrum immerhin Geld dafür bekomme, dass ich mein Blut da lasse, was ja in anderen Instituten ganz anders gehandhabt wird. Aber dass man auch noch Bonusprämien bekommt… 😀

Selbst hier geht’s anscheinend nicht ohne Werbung.

Lug und Trug und Endergebnisse

Hm, gestern wurde plötzlich die These aufgeworfen, dass man manchmal ein bißchen lügen muss, um ein ehrliches Ergebnis zu erlangen…
Kann man das so stehen lassen??!

Gemeint waren da vor allem Notlügen, mit denen ich als überzeugt ehrlicher Mensch schon ein echtes Problem habe. Für mich wirkt die Notlüge dann schlimmer als das, was man damit eigentlich vertuschen will.

Mich hat es im Notfall immer eher verletzt, dass jemand mir die Wahrheit nicht zutraut oder mich eventuell der Wahrheit nicht als würdig erachtet, wenn mal etwas kommt, wo man sofort merkt, dass eigentlich etwas anderes gesagt werden soll…

Jemand anders meinte kurz zuvor zu einem Spruch, von dem ich wußte, dass es nicht die Wahrheit war, dass das Grund genug für einen Kontaktabbruch wäre. Weil es nicht die Wahrheit war.

Wo ist da die Grenze?
Ist es in unserer Gesellschaft wirklich so normal zu lügen? Wo hört flunkern auf und fängt Lügen an?

Ich weiß nicht… Werde drüber grübeln müssen…

Deutschland gegen Holland

Meine Mädels haben mir einen Wunsch erfüllt: einmal Fussball gucken im SonyCenter!

Was für eine Stimmung! Das Schöne an Fussball, ist, dass plötzlich alle Leute zu einer trauten Einheit zusammen wachsen und es ist, als wenn alle sich kennen würden.
Das Traurige an Fussball ist, dass sich ausgewählte männliche Individuen so extrem dicht saufen, dass sie meinen, Flaschen gegen die Leinwand werfen zu müssen, wenn holländische Fans gezeigt werden. Allerunterstes Steinzeitniveau. Möchte nicht erleben, was passiert, wenn deswegen so eine Leinwand mal ausfällt… 😉

Aber nichtsdestotrotz – ich liebe es 😀
Und ich kann’s auch den Frauen empfehlen!

Aufräumaktion

Tja, da entschließt man sich, etwas Wichtiges im Leben hinter sich zu lassen, und zack – befindet man sich mitten in einer Aufräumaktion.

Plötzlich wird alles – wer oder was – gecheckt, ob man es wirklich behalten will. Ob das, was man daran mochte, nicht schon ewig nicht mehr – oder vielleicht nie – da war. Ob man nicht auch ganz gut ohne klarkommt… Oder vielleicht sogar besser…

Und Stück für Stück wird das Leben überschaubar und sauberer. Und das einzige, was einem am Ende fehlt, ist der Auslöser der Aufräumaktion.