Frösche und Prinzen

Zunächst möchte ich mal anmerken, dass ich irgendwie im Gefühl habe, dass 2004 ein tolles Jahr wird. Ein wichtiges auf alle Fälle! Was vielleicht schon dadurch zu erklären ist, dass mein Silvester – obwohl es Wochen vorher eher so aussah, als würde es eins der einsamsten werden, die ich je hatte – eins der besten wurde, die ich je hatte. Ich hab meinen Glauben daran wiedergefunden, dass es zwischen den Fröschen auch Prinzen gibt, ich hab realisiert, dass eine echte Freundin mehr wert ist als eine ganze oberflächliche Clique, ich bin einfach nur zufrieden und zuversichtlich. 😉

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Was ich inzwischen nicht mehr so recht verstehe, ist, wie es so „in“ sein kann, in einer Beziehung zu verweilen, die einen nicht glücklich macht. Man hört es fast täglich aus was für Quellen auch immer. Und es ist schon noch etwas anderes, ob man sich kurzfristig über irgendetwas ärgert, oder ob man schon wirklich an den Gefühlen zweifelt, oder die persönliche Befriedigung der eigenen Wünsche und Sehnsüchte einer trügerischen Harmonie geopfert hat.
Wie kann man sich so aufgeben?
Wie kann man seine Beziehung so aufgeben?
Ich bin ja immer noch der Ansicht, dass man nahezu alle Probleme lösen kann, wenn beide Seiten das wirklich wollen. Also, warum trauen so wenige Leute ihrem Partner zu, dass man einen Weg findet, der beiden gefällt? Warum heißt es immer „entweder ich oder du“. Liebe ist kein Stellungskrieg, es geht nicht darum, sich durchzusetzen. Aber es geht wohl darum, dass beide glücklich werden. Und mir scheint es viel zu oft, dass man sich viel zu schnell mit einem „so schlimm ist es ja nicht“ zufrieden gibt. Und sich dann wundert, dass man emotional abstumpft…