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Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst.

„Wenn Sie meinen, eine Person allein könne nichts bewirken, dann überlegen Sie mal, was ein einziger Zigarrenraucher in einem gut besetzten Restaurant anrichten kann.“
Stephen Covey

Fragen bei der Frage nach einem Neuanfang

Vor Jahrzehnten mal in irgendeiner Frauenzeitschrift:

Warum hatte man das Gefühl, so nicht weitermachen zu können? Wut über die aktuelle Enttäuschung?
Wenn man genau darüber nachdenkt, steckt oft dahinter etwas, das schon länger schwelt z.b. eine Angewohnheit von ihm, die man zunächst überspielt hat, aber eigentlich nie mochte.

Wie war der Alltag mit ihm? Gab es viele gemeinsame Interessen? Was hat einen genervt?
Manchmal kann man an banalen Kleinigkeiten festmachen, wo sich Routine oder Gleichgültigkeit eingeschlichen haben.

Warum hat man sich damals eigentlich in ihn verliebt? Und wann war es mit ihm besonders schön?
Vielleicht stellt man dabei fest, dass man etwas geliebt hat, was in Wirklichkeit nur sehr selten da war.

Wenn diese schönen Momente in letzter Zeit fehlten: warum?
Es liegt nicht nur am Partner, wenn sich die Beziehung abkühlt. Vielleicht hat man sich selbst ganz schön verändert.

Warum will man die Beziehung fortsetzen?
Wenn man hier ganz ehrlich ist, kommt man manchmal zu dem Ergebnis, dass es nicht „nur“ Liebe ist. Man hat vielleicht auch einfach nur Angst, alleine zu leben.

Gab es oft Streit?
Das ist nicht unbedingt ein Minuspunkt. Es kommt darauf an, worüber und wie gestritten wurde. Und ob es hinterher eine Versöhnung gab.

Was wurde nie ausdiskutiert, obwohl man oft das Gefühl hatte, man müßte unbedingt mal darüber reden?
Wenn man wirklich einen Neuanfang will, müssen nämlich genau diese Probleme auf den Tisch gebracht werden.

„Über den Mut“ von Dan Millman

„Also du glaubst, ich bin mutig?“ fragte sie.
„Ja, das glaube ich.“
„Vielleicht bin ich das. Aber das kommt daher, dass ich einige inspirierende Lehrer hatte. Ich werde dir von einem von ihnen erzählen. Vor vielen Jahren, als ich als Freiwillige Im Stanford-Krankenhaus arbeitete, lernte ich ein kleines Mädchen namens Lizza kennen, die an einer seltenen und schweren Krankheit litt. Die einzige Heilungschance schien eine Bluttransfusion von ihrem fünfjährigen Bruder zu sein, der wunderbarerweise die gleiche Krankheit überlebt und Antikörper gebildet hatte, die zur Bekämpfung der Krankheit nötig waren. Der Arzt erklärte ihrem kleinen Bruder die Lage und fragte den Jungen, ob er bereit sei, sein Blut für seine Schwester zu spenden. Ich sah ihn nur einen Augenblick
zögern, bevor er tief Luft holte und sagte: „Ja, ich tue es, wenn es Lizza rettet.“
Als die Transfusion im Gange war, lag er in einem Bett neben seiner Schwester und lächelte wie wir alle, als die Farbe in ihre Wangen zurückkehrte. Dann wurde sein Gesicht blaß, und sein Lächeln schwach. Er sah zu dem Arzt auf und fragte mit zitternder Stimme: „Werde ich jetzt gleich sterben?“
Weil er klein war, hatte der Junge den Arzt mißverstanden; er dachte, er würde ihr all sein Blut spenden müssen.
„Ja, ich habe Mut gelernt“ fügte sie hinzu, „weil ich inspirierende Lehrer hatte.“

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Das ist aus dem Buch „Hühnersuppe für die Seele“, das ich Euch allen wärmstens ans Herz legen möchte!! Wirklich bewegend!
(ISBN 3-8289-1932-4 😉 )