Geburtstagsspaziergang

March 2011 by Adorana*
March 2011 a photo by Adorana* on Flickr.

Wieder ein Jahr rum…
Gestern ein Tag frei, an dem ich mir traditionsgemäß jedes Jahr etwas gönne. Dieses Jahr war’s ein Spaziergang mit Fotorucksack und Fahrrad bei wundervollem Wetter. Auch wenn der echte Frühling noch etwas auf sich warten lässt, ist es wirklich schön draußen in der Welt.
Zweites Highlight: der abendliche „Hamlet“-Videoabend mit meiner besseren Hälfte – danke fürs Durchhalten, Süsser! 😉

March 2011

J11.8 G – außer Gefecht gesetzt

Nun liege ich mit einer „Influenza“ – auch Grippe genannt – darnieder.
Mein Körper hat sich schlussendlich doch durchgesetzt und sich die lang ersehnte Pause erkämpft, die er schon eine Weile beantragt hatte. Kleiner Tip am Rande – setzt Euch selbst Pausen, bevor die Ermüdung Euch umweht. Die lassen sich deutlich besser planen, als wenn man plötzlich auch noch Termine umlegen muss…
Ich werd auf alle Fälle – ganz großer Vorsatz fürs neue Jahr – etwas mehr auf mich acht geben. Ich war mein Leben lang nicht so oft krank wie in den letzten Monaten. Und ganz ehrlich – es macht wirklich absolut gar keinen Spass! 🙁

Arme Karen…

Es ist doch traurig… da beleidigt mich jemand auf meiner zweiten Website, dass ich mich beim Lesen fast körperlich erschrocken habe – allerdings mit einem Namen als Unterschrift, den ich kenne.
Einen Moment dachte ich „Was hab ich ihr getan?“, dann dachte ich „Seit wann spricht Karen deutsch?“ Und dann noch ein so perfektes, umgangsprachliches…

Ich kenne Karen von Renderosity durch mein Fussballtrikot für M3, weswegen wir uns aufgrund von Copyright-Fragen der WM wegen unterhalten haben, um die Texturen sicher zu machen. Karen ist ein lieber und freundlicher Mensch, der nach meiner Erfahrung auch in der Lage ist, Kritik absolut fair rüberzubringen – diese Menschen sind selten.

Also, griff ich in die Tasten und schrieb ihr. Das Ergebnis: vor einiger Zeit hatten sie im Team Probleme mit einem User, der sich so unmöglich benommen hat, dass das Team ihn vom Board ausgeschlossen hat. Seitdem läuft er mit ihrem Namen und ihrer Email-Adresse durchs Web und macht sich in ihrem Namen unbeliebt. Eine sehr seltsame Form von Rache…

Und so kurzsichtig. Bei mir hat diese Aktion eher bewirkt, dass ich absolut verstehe, dass so jemand von einer Seite ausgeschlossen wird. Und laut Karen fangen jetzt logischerweise viele Leute an, seine IP zu sperren und ihm ebenfalls die Zugriffe auf Ihre Seiten zu verwehren. Naja, das Kurzsichtige wird wohl auch der Grund sein, warum er den Rauswurf nicht hat kommen sehen…

Regenbogen auf der Straße gefunden

Macht mal in den nächsten Tagen nach einem Regenschauer die Augen auf…!

Ich habe heute auf der Heimfahrt im aufgewirbelten Regenwasser meines Vordermanns einen wunderschönen Regenbogen im Sonnenschein entdeckt. Und er hatte keine Ahnung, was da an seinem Reifen klebte… 😉

Sieht auf alle Fälle wunderschön aus, und es lohnt sich wirklich , darauf zu achten 🙂

Fragen bei der Frage nach einem Neuanfang

Vor Jahrzehnten mal in irgendeiner Frauenzeitschrift:

Warum hatte man das Gefühl, so nicht weitermachen zu können? Wut über die aktuelle Enttäuschung?
Wenn man genau darüber nachdenkt, steckt oft dahinter etwas, das schon länger schwelt z.b. eine Angewohnheit von ihm, die man zunächst überspielt hat, aber eigentlich nie mochte.

Wie war der Alltag mit ihm? Gab es viele gemeinsame Interessen? Was hat einen genervt?
Manchmal kann man an banalen Kleinigkeiten festmachen, wo sich Routine oder Gleichgültigkeit eingeschlichen haben.

Warum hat man sich damals eigentlich in ihn verliebt? Und wann war es mit ihm besonders schön?
Vielleicht stellt man dabei fest, dass man etwas geliebt hat, was in Wirklichkeit nur sehr selten da war.

Wenn diese schönen Momente in letzter Zeit fehlten: warum?
Es liegt nicht nur am Partner, wenn sich die Beziehung abkühlt. Vielleicht hat man sich selbst ganz schön verändert.

Warum will man die Beziehung fortsetzen?
Wenn man hier ganz ehrlich ist, kommt man manchmal zu dem Ergebnis, dass es nicht „nur“ Liebe ist. Man hat vielleicht auch einfach nur Angst, alleine zu leben.

Gab es oft Streit?
Das ist nicht unbedingt ein Minuspunkt. Es kommt darauf an, worüber und wie gestritten wurde. Und ob es hinterher eine Versöhnung gab.

Was wurde nie ausdiskutiert, obwohl man oft das Gefühl hatte, man müßte unbedingt mal darüber reden?
Wenn man wirklich einen Neuanfang will, müssen nämlich genau diese Probleme auf den Tisch gebracht werden.

Selbstverständliches

Bis vor einigen Wochen hab ich noch gedacht, dass eine Freundschaft, in der es viele Selbstverständlichkeiten gibt, besonders entspannt sein muss. Für mich war dieses Wort eher mit „klar, kein Thema“ und einem Lächeln verbunden.

Allerdings… ist es wirklich etwas erfreuliches, wenn sich ein Hochzeitsgast selbst zum Bleiben einläd und damit dem Brautpaar nicht nur die Möglichkeit nimmt, nach Wochen langer, stressiger Planung mal abzuschalten, sondern auch die gewünschten LastMinute-Flitterwochen zu starten? Oder wenn jemand, der auf eine Geburtstagsfeier eingeladen wurde, wie selbstverständlich und ungefragt eigene Leute mit einläd und sich mit denen in eine Ecke zurück zieht, obwohl es sich dabei um einen Geburtstag im kleinen Kreis handeln sollte?

Ich mag ja altmodisch sein, aber ich möchte gefragt werden. Und ich empfinde dieses Verhalten weniger als selbstverständlich, sondern deutlich eher als egoistisch. „Sich selbst einladen“ und andere ungefragt mitbringen konnte ich noch nie. Auf besagter Geburtstagsfeier war auch einer meiner Freunde, den das Geburtstagskind allerdings selbst eingeladen hat, nachdem ich erzählt habe, dass dieser Mensch an diesem Tag in der Stadt war. Nichts hätte mich auf die Idee gebracht, selbst eine Einladung auszusprechen – das war ja nicht mein Geburtstag. Obwohl ich in dem Haus wohne, in dem gefeiert wurde – ich finde, ein Geburtstagskind hat selbst das recht zu entscheiden, wen es am Tag der Feier um sich haben will. Das gleiche gilt für das Brautpaar.

Natürlich kann ungeplanter Besuch auch etwas schönes sein. Ich erinnere mich beispielsweise heute noch gerne daran, wie ein Kumpel einen anderen, den ich schon jahrelang nicht mehr gesehen hatte, spontan zu meinem Geburtstag mitbrachte. Das hat mich unheimlich gefreut. Aber bei dieser Überraschung ging es meinem Kumpel ja auch darum, mir eine Freude zu machen, und nicht sich selbst.

Schockierendes zwischenmenschliches

Auf der Arbeit hat es einen kleinen, zwischenmenschlichen Schock für mich gegeben. Nach nicht mal zwei Wochen wird eine neue Kollegin wegen „Besserwisserei“ entlassen. Es hat wohl Beschwerden über Sie gegeben. Und wie das im Leben so ist – jetzt will es niemand gewesen sein.

Für meinen Teil reicht mir ein Blick in die Gesichter, um zu erkennen, wer sich darüber freut und wer persönlich daran Anteil nimmt. Und mein Innerstes zuckt regelrecht zurück und fragt sich „wie kann man sich darüber freuen, wenn jemand seinen Job verliert“. Arbeitslosigkeit ist nichts, was ich meinen Feinden gönnen würde – wenn man das einmal erlebt hat, weiß man das. 

Ich muss nicht jeden Menschen mögen, ich muss auch nicht mit jedem klar kommen, aber das ist noch lange kein Grund, dass ich zum Chef gehe und mit einem deutlichen „Der ist doof“ dafür sorge, dass derjenige gekündigt wird. Für mich persönlich sehr erschreckend, dass nicht mehr miteinander gesprochen und Kritik vorgebracht, sondern warnungslos gleich gefeuert wird. Und dass es auch noch Menschen gibt, die so etwas freut…

Es werde Licht!

Ach ja… Manchmal tut es wirklich gut, eine Mißlage am Schopf zu packen und etwas dagegen zu tun.
Es ist ja nichts Neues, dass Licht in Poser für etwas schwieriges gehalten wird. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich das nur so gesehen habe, als ich noch keine Ahnung hatte, was ich da tue. Also, hatte mich der Ehrgeiz gepackt, und ich hab’s mir beigebracht.
Jetzt hat mich der Ehrgeiz wieder gepackt – wir veranstalten kleine Übungen im Gemeinschaftsforum und machen dem Schreckgespenst Licht den Garaus! 🙂

Es tut wirklich gut, aktiv zu werden…!